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Bremsen, Bremsbeläge und drumrum:

Bremsanker werfen...

Jeder möchte eine gute Bremse am Bike - und nicht selten wird in diesem Bereich einiges an Geld (oft auch etwas übertrieben ala 8-Kolben Futschitrallala Bremssättel) angelegt. Andererseits wird an Bremsen (Belägen) auch gerne mal unvernünftig gespart... das ist natürlich garnix!

 

Anmerkung:

Die abgebildeten Tocikos, die an der neuen Bandit (Pop - danach kommen wieder andere zum Einsatz!) sowie an Hayabusa und diversen Kawas verbaut sind, passen auch an die alte Bandit und auch die Eintragung der bissigeren Stopper ist normal recht problemlos möglich - kaum ein TÜV-Ingenieur wird etwas gegen eine Verbesserung an Sicherheitseinrichtungen haben! Meine sind natürlich eingetragen...

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bremsbeläge...

Stichwort "Sintermetall". Hier bin ich etwas vorsichtig*... wenn die Scheiben dafür nicht gebaut sind, kann das böse folgen für die Bremsscheiben haben, deren Verschleiß - durch die giftigeren Beläge - stark ansteigt. Auch sind blau verfärbte Scheiben nicht selten. Vorsicht... bei Überhitzung ist es leider so, dass sich Bremsscheiben auch verziehen könnten... und Scheiben sind teuer!!! Gute Erfahrungen habe ich persönlich mit den Belägen aus dem Hause LUCAS gemacht, die auch einige Suzuki-Werkstätten anstatt dem Originalbelag (der schon unverschämt teuer ist) verarbeiten. Sind aber auch nicht ganz billig (gut 100DM für zwei Scheiben). Auf alle Fälle sollte auf Billigmaterial (ab 20 Mark pro Scheibe) verzichtet werden! Oft sind hier die Nassbremswirkungen verheerend schlecht und der verschleiß ungemein hoch (Ein Test-Studium aus ner aktuellen Motorradzeitung ist hier immer ratsam). 

*Auf der Bandit fahre ich aber auch Sintermetallbeläge (auch die originalen sollen welche sein...). Die besten (zeigt auch jeder Test) kommen hier aus dem Haus "Carbone Lorraine"... die es auch in einer Auflage für Hein-Gericke zu einem Super Preis gibt! Die fahre ich momentan und werde wohl dabei bleiben ;-)

Link zu HG (wenn nicht geändert...)

Hier mal einfach die Bestellnummern der guten Teile (teilweise nicht im online Shop aufgeführt - nur Katalog oder Laden):

Für die 6 Kolben (Pop): 24009015 (22,95 Euro pro Scheibe)

Für die 4 Kolben (Kult): 24009004 (19,95 Euro pro Scheibe)

Hinten (Pop und Kult): 24009002 (21.95 Euro pro Scheibe)

 

 

 

Stahlflex-Leitungen...

Nicht schlecht... verbessern den Druckpunkt (oft sogar erheblich), sind alterungsbeständig und... teuer! Wer mit seiner Bremse zufrieden ist (mit entsprechenden Belägen) kann sich das Geld auch sparen. Die Qualität der Originalbremse wird übrigens in jedem Testbericht eines Motorrades erwähnt... aber es soll natürlich dem Fahrer passen.

Ein Schreckbremser oder Anfänger ist mit einer "laschen" Bremse besser bedient als mit einer, die ihn beim ersten zu herzhaften Zug an der Hebelei wie´n ungezähmter Gaul abschmeißt... denn es könnte sein, dass ein zweiter Versuch nicht mehr möglich ist...

PS: Ich rate dringend zu ummantelten Stahlflex-Bremsleitungen, denn ohne Ummantelung habe ich nun schon mehrfach defekte Gabelbrücken (Bremsleitung wirkt wie eine Feile!!) gesehen... das kann´s nicht sein!!!!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Bandit und das Bremsenschleifen nach Radausbau...  

 

Wer am Vorderrad beim Radeinbau nicht aufpasst, wird u.U. mit starken Schleifgeräuschen bestraft... zu recht ;-))

 

Der Abstand der Bremsscheiben zu den Gabelrohren kann auf einer Seite justiert werden und sollte der starren Seite angepasst werden um die Bremsscheiben mittig in die Bremszange zu bringen... dies wird von kaum jemandem beachtet... schade.

 

Links ein Bild um dies zu verdeutlichen...

Ihr solltet den festen Abstand zwischen Bremsscheibe und Gabelrohr <B> ausmessen und genau diesen Abstand über die Klemmschrauben auch auf der anderen Seite <A> einrichten. Nur so wird gewährleistet, dass die Scheibe in beiden Bremssätteln (die ja an den Gabelrohren befestigt sind) mittig sind und nicht einseitig an den Bremsbelägen schleifen!.

Beim ersten mal solltet ihr zusätzlich die Klemmschrauben des Gabelstabilisators (X) öffnen um Verspannungen zu lösen. Nach der Einstellung dann einfach wieder festziehen.

Ich habe übrigens zufällig einen Gabelschlüssel, der genau den Abstand <B> hat, was das ausmessen erleichtert - nehme den dann halt einfach als Maß!

Wenn ihr es so macht und eine Runde um den Block dreht, dürfen keine Schleifgeräusche mehr da sein - außer die Bremsbeläge sind durch vormals falsche Einstellung so eingelaufen, dass diese jetzt wegen ungleicher Belagstärke streifen...

Übrigens... bei einigen Bremsbelägen sind Wärmeleitbleche aufgebracht, die den Belag für die Bandit zu dick machen... dann muss (!!) das Blech abgenommen werden, damit sich das Rad frei drehen kann. 

Und noch was... bei einem Belagwechsel ein wenig Kupferpaste (o.Ä.) auf dem Belagsrücken nicht vergessen... sonst quitscht´s so grauenhaft ;-))

ANMERKUNG: Im Banditforum haben einige berichtet, dass das mit der Ausjustierung bei Ihrer Bandit nur funktioniert, wenn sie die Gabel richtig nach innen drücken - also verspannen... das ist natürlich nicht Sinn der Übung... sollte es bei Euch auch so sein, dann lasst es lieber ungleichmäßig... ev. sind die Tolleranzen hier etwas arg auseinander... wobei es bei meinen drei Bandits prima funktioniert hat...

 

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