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Bei 44241km - der Getriebeschaden an Bandit Nr.1:

Was ist denn da passiert???

Die Kurzfassung...  Ich fahre vor mich hin, erfreue mich wie immer an der "grenzenlosen" Kraft der Bandit... Abbiegespur weg von der Bundesstraße - kein Gegenverkehr - runterschalten und rum um´s Eck... vierter, dri... wo ist der dritte??? Nichts geht mehr. Habe nur noch den fünften, mit Glück noch den vierten Gang. Aha - hmmm????... nichts zu machen - also im vierten die knapp 20 km zurück in die Heimat. Dann ein paar Telefonate und schließlich Abholung durch die Werkstatt MTB (Motorrad Team Benzler in Aspach bei Backnang) per Anhänger. Mopped ade... was wird´s sein, kosten - und wie lange dauern????

<-- So sieht SIE nach ein paar Tagen in den Händen von MTB aus...

   
Der Schaden...

Beim Zerlegen kommt´s dann an den Tag. Ein Getriebelager ist hin. Die Nadeln liegen in der Ölwanne (Gott sei Dank sind die beim Zurückfahren nicht irgendwo zwischen die "bewegten Teile" geraten...). Leider ist dadurch auch die Getriebewelle hin (eingelaufen). Auch der bekannte Schwachpunkt - Zahnradpaar des dritten Ganges durch "Pitting" ruiniert - trifft bei meiner zu. Und mehr als "normal"! (Wer den MO - 50000KM Test mit der Bandit kennt, erinnert sich eventuell an das Bild dessen Zahnrades. Etwa drei bis vier Mal so groß sind die Pittingspuren an meinem dritten Gang, zusätzlich sind leichte Ausbrüche zu erkennen). Auch die ganzen anderen Gänge sind nicht gerade schön anzusehen...

   

Der Hauptschaden...

Diese Welle (Kupplungsseite) hat´s erwischt bzw. das Nadellager auf dem die Welle läuft. Warum dieser Fehler eintrat kann leider nicht mehr nachvollzogen werden und für Garantie oder Kulanz ist es zu spät...

 

Noch ein paar Bilder und wie es weiterging...

Die Neuteile zur Reparatur sollen rund 1300DM kosten... da nehme ich lieber das Angebot über ein gebrauchtes "wie neu"- Getriebe zu 600DM (komplett) an...

Dazu kommen noch die Kosten für die Arbeitszeit und die Transportkosten... zusammen etwa nochmal 1000DM.

Somit kostet der ganze Spaß dann ca. 1500 bis 1600DM (Mopped und Rechnung gibt´s erst in ein paar Tagen...).

Heute war der Tag X... heute hätte ich die Bandit bekommen sollen. War nichts. Beim Zusammenbau fiel auf, dass auch die Ölpumpe hin ist. Sie lässt sich kaum mehr drehen - beim Zerlegen sind laut MTB sehr starke Laufspuren zu sehen - sie frisst sich fest (War das nicht im MO- Test auch so??? Muss ich gleich noch mal schauen). Das muss natürlich nun auch gleich gemacht werden... an die 600DM neu oder 250DM - wieder von der verunfallten Kiste, die kaum Kilometer hat. Nun wird die ganze Reparatur über 2000DM kosten - und man bedenke... mit Neuteilen wären es noch mehr... 

Gleich noch als Hinweis: Ich habe den Vorgang per Brief an Suzuki geschickt, da doch einiges auf einen Materialfehler an dem Lager hindeutet - das damit auch die Folgeschäden verursachte. Werde wahrscheinlich hier und im Forum (wo sich ja einige der mittlerweile 600 Banditen brennend für die Sache interessieren) deren Antwort - und den Originalbrief - veröffentlichen.

Suzuki hat sich nun gemeldet... so viele Knüppel, wie die einem zwischen die Beine werfen, bevor überhaupt eine Überprüfung der Sachlage möglich ist... unglaublich! Also zahlen, Schnauze halten und einfach freuen, dass die Bandit wieder rennt...

Links im Bild sieht man (leider unscharf) die Pittingspuren an einem Zahnrad...

 

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