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Allgemeines zum Thema Motorrad - aus meiner Sicht!
 


Die Fahrschule (falls noch keine Pappe hast)...

 

Eine gute Fahrschule um den Motorradführerschein zu machen sollte meines Erachtens 2 Kriterien erfüllen, die ein gutes Indiz für eine fundierte Ausbildung sind...

 

Der Fahrlehrer gurkt nicht im Auto hinterher sondern fährt selbst auf seinem Motorrad!

 

Die Fahrschule verfügt über ordentliche Schutzkleidung in allen Größen um die Fahrschüler entsprechend einzukleiden!

 



Muss eine Panne gleich eine Katastrophe sein?

 

Nein, muss es nicht. Ist man total unbegabt etwas am Motorrad selbst zu richten ist sicherlich eine Mitgliedschaft in einem Club wie ADAC, ACE oder wenigstens ein kleiner Schutzbrief, den es meist über die Versicherung gibt, sehr nützlich. Denn bleibt das Mopped irgendwo in der Pampa liegen bleiben, ist guter Rat sonst teuer. Ach - ein Handy sollte man dann natürlich auch dabei haben...

 

Etwas anders sieht es aus, wenn man ein bisschen Schrauben kann... ich führe immer folgendes an meinen Bikes mit: Kupplungs- und Bremshebel (bei Louis usw. meist nur um die 6 Euro das Stück), des Weiteren ein paar Ersatzsicherungen, ein bisschen Kabel, Schrauben und Muttern, ggf. Ersatzzüge, Ersatz-Glühbirnen, ein festes Klebeband (Tape), Kabelbinder und natürlich vernünftiges Werkzeug um das wichtigste auch schrauben zu können! Die Liste wäre natürlich noch erweiterbar um Klebstoff, Reifenventile, Reifenflickzeug, KNETMETALL, ...

Bei großen Touren nehme ich gerne etwas mehr mit und wenn ich z.B. nicht sicher bin, ob die Bremsbeläge eine mehrtägige Reise noch aushalten, nehme ich u.U. einfach neue mit und kontrolliere abends mal, ob man was unternehmen sollte...

 



Motorradfahren ist gefährlich...

 

Ja, ich denke da sollte man nichts schön reden... ein bisschen mehr Risiko als mit dem Auto oder zu Fuß haben wir schon - und deswegen gibt es da Sachen, die ich ganz wichtig finde:

 

Zum Hobby Motorrad fahren gehört einfach auch passende Kleidung... der Malle-Kombi (Badehose und Badelatschen) und ebenso Jeans, T-Shirt und Turnschuhe sind nicht das richtige! Am besten eine Lederkombi mit Rundumreißverschluss (zur Not tut´s auch ne Textilkombination), festes Schuhwerk (am Besten natürlich richtige Stiefel mit Knöchel und Schienbeinprotektoren), ein vernünftiger Helm und ordentliche Handschuhe! Zusätzlich ein Halstuch, falls man mal ein stechendes Vieh erwischt ist auch nicht verkehrt. Weiter gehender Schutz wie Nierengurt kann man sich bei einer guten Lederkombi oft sparen (ist eingearbeitet). Ein Rückenprotektor ist auch schon oft mit drin - eine zusätzliche "Schildkröte" halte ich persönlich (auch wegen diversen Erhebungen des Nutzens) nicht unbedingt für erforderlich. Eine Kombi mit vernünftigem Airbag wird wohl noch ein bisschen auf sich warten lassen...

 

Dann gibt es da noch solche Sprüche, die wohl jeder vom Auto her kennt "rechts schauen, links zahlt´s die Versicherung". Vergesst sowas auf dem Mopped ganz schnell!!! Niemals die Vorfahrt erzwingen, niemals darauf vertrauen, dass ein nahendes Auto aus einer Nebenstraße (bzw. dessen Lenker) Euch gesehen hat... wir werden gerne übersehen und ich hätte schon öfter mal einen Unfall riskiert, würde ich nicht vorausschauend jedes nahende Auto als Gefahr erkennen und mich auf das schlimmste einstellen. Glaubt mir, ihr werdet es irgendwann selbst erleben!!!! Plötzlich fährt einer raus - bemerkt Euch ev. dann doch noch und bremst und steht damit erst recht genau auf Eurer Spur... mit dem Mopped immer mit der Dummheit der anderen rechnen - es zahlt sich aus!!!

 

Dann gibt´s noch ein paar Kleinigkeiten auf die man achten sollte... geht mein Licht vorne und hinten? Ohne das werden wir erst recht nicht wahr genommen...

 

Ist mein Bike fit? Mit abgenudelten Reifen, verschlissenen Lagern, runtergefahrenen Bremsbelägen usw. stellt man sich selbst ein Bein... sowas muss in Ordnung sein - gerade am Mopped! Scheut Euch auch nicht Schwachstellen am Bike zu verbessern... eine lasche Bremse, schlechte Originallager (Schwinge), zu weiche Federung -> normal gibt es für alles eine Lösung! Was auch viele vergessen ist, dass ein Bike (wie jedes andere Fahrzeug auch) auf einen selbst angepasst gehört... Bremshebel, Kupplungshebel, Bremspedal, Schaltgestänge - alles justierbar, damit es einem selbst ergonomisch passt! Andere Sachen lassen sich auch mit überschaubaren Mitteln anpassen - Sitzbank um/abpolstern, Lenker erhöhen oder versetzen, usw...

 



Wenn was passiert - weiter gedacht?

 

Keiner denkt wohl wirklich gerne über das Thema nach - aber ich habe auch hier schon Dramen mitbekommen und möchte einfach mal was anregen...

 

Wenn ihr einen Lebenspartner oder gar Kinder habt und womöglich sogar gemeinsam etwas finanziert wurde (Wohnung, Haus, Firma, Hausstand,...) - käme Euer Partner zurecht, wenn ihr (Gott bewahre!) von einer Ausfahrt nicht mehr zurückkommt? Ich finde das (allgemein - nicht nur wegen unserem Hobby) wichtig, dass der Partner nicht vor dem finanziellen Ruin steht, wenn einem was passiert (und das gilt natürlich für beide Seiten! Es sind schon Leute beim Joggen tot umgefallen oder wurden von einem Dachziegel erschlagen)... in einem solchen Fall ist eine Risiko-LV eine recht günstige Möglichkeit den Partner abzusichern.

 

Wie gesagt... nur als Anregung!

 

Eine andere Geschichte praktiziert ryna aus dem banditforum und die Idee hat was... er hat auf seinem Helm einen Aufkleber mit den wichtigsten Daten angebracht wie z.B. eine Nummer, wer bei einem Unfall benachrichtigt werden soll (ICE / siehe auch HIER). Außerdem Blutgruppe und ev. noch Versicherungsnummern oder ähnliches. Ich selbst will etwas derartiges unbedingt auch noch nachholen - die Idee ist gut!

 

Auch gut ist eine spezielle Verbandstasche für´s Motorrad - kost meist keine 10 Euro und man kann anderen helfen - oder einem kann geholfen werden. Die Taschen sind weich und lassen sich z.B. unter der Sitzbank oder in den Verkleidungsteilen unterhalb der Sitzbank meist irgendwo unterbringen...

 



   

WÜNSCHE ALLZEIT GUTE UND SICHERE FAHRT!!!!

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